3.12.08

"cause it takes two - there's no doubt about it ..."

Piper Seneca V... babe I cannot live without it" (Zitat Spike) - und ich wüsste auch nicht welcher Song besser zum 2-mot Fliegen passt als dieser. Und wenn man wieder mal die Gelegenheit hat (bzw. haben muss wegen JAR Checkflug) einen dieser wunderschönen Flieger zu bewegen, dann bereut man, dass die Headsets keinen Ipod Anschluss haben. Mr. David Clark wir haben eine Aufgabe für sie.

Die Daten im Überblick
Bei der Seneca V handelt es sich definitiv um eine Weiterentwicklung in der unter 2-mot Fans beleibten Seneca Reihe. Das betrifft nicht nur das Interieur oder die Avionic, sondern vor allem das Engine Management und die Aerodynamik. Ich hatte erstmals die Gelegenheit eine Seneca V im Rahmen meines IFR Checkfluges zu testen. Bisher bin ich vor allem die IIIer geflogen (in den States allerdings vereinzelt auch Ier und IIer).

Cockpit Seneca VVon der Motorleistung ist zur IIIer mit 2x220 PS kein wesentlicher Unterschied, allerdings aufgrund der verbesserten Aerodynamik ist die Performance deutlich erhöht worden. In 5.000 ft sind ehrliche 165 KTS kein wirkliches Problem. In F100 und 120 sind 175 KTS Cruisingspeed die Regel. Ein echtes Highlight ist das Engine Management: Wenn der Manifold Pressure gesetzt wird bleibt dieser Wert auch im Steig oder Sinkflug stehen. Vollgas im Take-Off ist wieder „in“ – es gibt ein Waste Gate. Single Engine: Die Speed Werte sind ähnlich wie bei der IIIer – allerdings der Flieger steigt tatsächlich mit einer Engine. Wer das G1000 gewöhnt („verwöhnt“) ist muss bei den vielen Uhren erst das richtige Engine Anzeigegerät finden. Aber ein bischen Nostalgie ist in Anbetracht dieser Leistungsdaten gerechtfertigt.

Mehr Bilder vom Einsatz der hübschen Machine gibt es hier:

IFR Check Seneca V
Innsbruck bei Föhn
Quick Time Video

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